Als Muskelatrophie (auch: Muskelschwund, Amyotrophie) wird der Schwund (Atrophie) der Skelettmuskulatur bzw. die Verkleinerung des Muskelquerschnitts bezeichnet, die meist auf eine verminderte Beanspruchung zurückgeht.

Ursachen

Die Muskelatrophie kann unterschiedlich verursacht sein:

  • Alter
  • Unterernährung
  • Inaktivität (bspw. wegen chronischer (Gelenk-, Rücken-)Schmerzen[1] oder therapeutischer Immobilität, z. B. durch einen Gipsverband)
  • Störung des Muskelstoffwechsels
  • neuromuskuläre Erkrankungen: Ausfall derjenigen Nerven, die Muskeln ansprechen; diese Erkrankungen sind oftmals genetisch bedingt (Muskeldystrophien);
  • Autoimmunerkrankungen – Polymyositis, Dermatomyositis, Einschlusskörpermyositis, Interstitielle Myositis.
  • Andere verzehrende Krankheiten wie HIV / Aids und Krebs (Kachexie)

Durch die verminderte Kraft der Muskeln (Muskelhypotonie) können bereits bei geringer Beanspruchung Schmerzen auftreten.

Beschreibung Krankheitsbild: Auszug aus Wikipedia